Was geschieht eigentlich beim Projekt "Jakobsweg 2020"?

Es lebt!
Das ist erst einmal die wichtigste Nachricht! Auch wenn wir alle geplanten größeren Touren nach Frankreich wegen der Pandemie absagen mussten, gibt es kleine Gruppen, die sich aufmachen, meistens zu Fuß, aber auch mit dem Fahrrad, um eine Teiletappe auf dem deutschen Teil der Strecke zurückzulegen. Der Weg von St. Jakobus bis Strasbourg ist nun teilweise mehrfach von unterschiedlichen Menschen zurückgelegt worden. Wir sind also schon bis Frankreich gekommen!!! 15 Berichte liegen uns bisher von Pilger*innen vor, meist sind es bisher Tagespilgertouren, die gemacht wurden, aber auch das ändert sich gerade hin zu Mehrtagestouren.
Eine der drei geplanten Statusanzeigen steht im Foyer des Gemeindezentrums in Niederrad und zeigt mit einigen grünen Punkten an, was schon geschafft wurde. Eine weitere Statusanzeige wird es in Schwanheim nach den Sommerferien geben. Und wenn dann Goldstein einmal bezogen werden kann, kann auch dort der Fortschritt angeschaut werden. Wir werden das Pilgerprojekt ja bis 2021 oder 2022 fortsetzen….
Wir freuen uns über weitere pilgerfreudige Menschen! Melden Sie sich einfach, um für Ihren Weg unsere „Jakobsweg 2020“-Ausrüstung zu bekommen und laufen Sie los!

Projekt "Jakobsweg 2020" - Hintergrund

Ausgehend von einer Idee des Caritaswohnverbundes Rheine, der im Februar 2018 bei der als Kooperation der Hessischen Pilgergesellschaft mit unserer Pfarrei alle zwei Jahre durchgeführten Pilgerbörse VAMONOS zu Gast war, ist in unserer Pfarrei ein "Geburtstagsprojekt enstanden:

Zum 5. Geburtstag unserer Pfarrei im Jahr 2020 wollen wir versuchen, den kompletten Jakobsweg von Frankfurt nach Santiago de Compostela zu pilgern. Alle sind eingeladen, als kleine Spontangruppe, als Gruppierung oder Institution unserer Pfarrei, ein Teilstück dieses Weges pilgernd zurückzulegen - von Kindergartenkindern bis zu Senioren, von einzelnen Pilgertagen bis zu mehrwöchigen Touren, zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd. Auch Wallfahrten für Menschen, die nicht mobil sein können, sind möglich.
Ziel ist es, den kompletten Wegverlauf netzwerkartig als Pfarrei zu bewältigen.
Wir möchten vor allem Menschen aktivieren, selbst in die Planung zu gehen und eine Wegstrecke zu übernehmen. Bis jetzt sind schon viele Menschen dabei - wir laden Sie aber weiterhin gerne ein, sich an diesem Netzwerkprojekt zu beteiligen und freuen uns aud SIE!
Wenn Sie Lust haben, ein Teil dieses Projektes zu werden, dann überlegen Sie doch mit Freunden oder in der Familie, welches Teilstück sie pilgern möchten - wir informieren Sie gerne!

Covid-19 hat die Pläne zwar stellenweise verändert oder verzögert, aber nicht unmöglich gemacht.

Das Projekt "Jakobsweg 2020" lebt!

Christine Sauerborn-Heuser

Christine Sauerborn-Heuser

Gemeindereferentin, Frauenseelsorgerin