"Weitersagen! Wie wird die Bibel heute erzählt?“ - Wie war’s?

Bericht über die dreiteilige ökumenische Veranstaltungsreihe zum Reformationsjubiläum

Wir sitzen im großen Kreis.
In der Mitte auf dem Boden entsteht mit Tüchern und einfachen Symbolen nach und nach die biblische Geschichte vom blinden Bartimäus und Jesus.
Anne Klaaßen, unsere Referentin, religionspädagogische Studienleiterin, erzählt die Geschichte sehr lebendig. Konzentriert sind alle dabei und lassen sich in die Geschichte verstricken, die uns nahe kommt und plötzlich etwas mit uns zu tun hat. Die große Kunst des Erzählens durften alle Anwesenden am ersten Abend der Reihe erleben. 

Unsere drei konfessionellen Kindertagesstätten in Niederrad und Claudia Horn als Fortbildnerin in Religionspädagogik für den Elementarbereich gestalteten die zweite Veranstaltung „Rituale und Feste im Jahr – eine Schatzkiste für das Leben“. Als Symbol der Stille wurde am Anfang der Veranstaltung eine Kerze angezündet. Von der Fülle der religionspädagogischen Arbeit in unseren Kindertagesstätten konnte vieles in Plakaten und mitgebrachten Materialien angeschaut werden. Claudia Horn betonte in ihrem Referat das Recht des Kindes auf Religion. Kinder sind empfänglich für kleine Rituale. Auch Tischgebete in aller Vielfalt gehören dazu. Die großen Feste im Jahreslauf werden in kindgemäßer Form mit den Kindern gestaltet; so entstand die Ostergeschichte als Bilderbuch. 

Der Samstag nachmittag bot zahlreichen Familien und Einzelpersonen verschiedene Erlebnis-Stationen zur Welt der Bibel und eine Bibelarbeit in Form des „Bibel-Teilens“ mit Gerd Pfahl. Die Niederräder Grundschulen nahmen das Angebot der Erlebnis-Stationen gern wahr und machten einen Ausflug ins Gemeindezentrum der katholischen Gemeinde. 

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